Donnerstag, 29. Mai 2008

Noch einmal etwas Geschichte zum Grundstück

In einem früheren Post habe ich erwaähnt, dass für das Grundstück Gleimstrasse 50 auch schon mal eine Kita in Betracht gezogen wurde.
Interessanterweise weist das Büro B U D D E N S I E G O C K E R T A R C H I T E K T E N in einer im Jahr 2006 veröffentlichten Projektübersicht unter der Rubrik E N T W Ü R F E , P L A N U N G E N , G U T A C H T E N eine Studio (oder so ewat ähnliches, denn das Ding hat keinen Namen) für die Gleimstraße 50 aus über den "Neubau" eines "10-geschossiges Eckhaus am Falkplatz" mit "Kita für 60 Kinder und 56 Seniorenwohnungen mit Sozialstation".

So ein 10-Geschosser, das wäre doch mal was anderes. Interessant scheint mir aber auch die Kombination von Seniorenwohnungen und Kita. Ich vermute, dass es so etwas nicht gerade häufig gibt.

Montag, 19. Mai 2008

Hardcoregrillen auf dem Falkplatz

Von der Gleimstraße 50 hat man einen schönen Blick auf den Falk-Platz. Wer weiß, dass der Prenzlauer Berg nicht gerade reich an Grünflächen ist, wird diesen Anblick zu schätzen wissen.
Der Falkplatz ist nun aber durchaus ein besonderer Platz, denn während meist in Berlin in entsprechenden Freiräumen das Grillen verboten ist, so ist es auf dem Falkplatz ausdrücklich erlaubt:

Diese Gelegenheit wird von den Kiezbewohnern ausgiebig genutzt, sobald die Temperaturen es zulassen (d.h. die Null-Grad-Grenze etwas übersteigen). Ein erster Höhepunkt der diesjährigen Grillsaison war jedoch das Pfingstfest, denn an diesem verlängerten Wochenende mit seinen beinahe sommerlichen Temperaturen (um die 20 Grad) fanden die Berliner Open im Hardcoregrillen statt.Der weniger eingeweihte Leser wird sich nun fragen, was denn das Besondere an diesem außergewöhnlichen wettbewerb für Jung und Alt sein mag. Der besondere Reiz liegt darin, dass inmitten von täglich (eigentlich beinahe stündlich) wachsenden Müllbergen gegrillt wird. Hier noch einige Impressionen von diesem Ereignis:



Und hier noch einmal die volle bunte Schönheit in groß:

Donnerstag, 8. Mai 2008

Es geht voran

Naja, nicht mit dem Bau. Der hat ja noch gar nicht begonnen. Ist wohl auch noch Zeit. Aus den beim Immobilien-Scout 24 veröffentlichten Anzeigen ist zu entnehmen, dass die Objekte ab 01.10.2009 "verfügbar" sein sollen. Ich unterstelle mal, dass damit gemeint ist "beziehbar". Wobei dann, in aller Regel zumindest, die Fertigstellung des Gemeinschaftseigentums noch etwas auf sich warten lässt.

Also wie gesagt: es geht voran, mit dem Verkauf der Objekte. Waren zum Beginn des Jahres 2008 lediglich 4 der 39 Objekte (Gewerbe + Wohnungen) als verkauft gemeldet, so stieg diese Zahl bis zum Ende des ersten Quartals auf 9 an, und jetzt sind es schon 12.

Interessanterweise sind es vor allem die höher gelegenen Wohnungen, die zuerst über den Tisch gegen. Während vom Erdgeschoss bis zur dritten Etage erst 3 von 19 Wohnungen verkauft sind, wurden in den Stockwerken darüber bereits 9 von 18 Wohnungen vergeben. Das ist nicht verwunderlich, denn bei der Werbung der Makler spielt der Ausblick eine große Rolle. Da scheint der etwas höhere Quadratmeterpreis keine entscheidende Rolle zu spielen.

Montag, 5. Mai 2008

Alle Jahre wieder...

...trifft man sich zur Walpurgisnacht im Mauerparkt. War in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts eher der Stadtbezirk Kreuzberg Schwerpunkt (pseudo-) revolutioniärer Feierlichkeiten mit Gewaltpotential rückte mit dem Jahrtausendwechsel eine andere Örtlichkeit in den Fokus der Sicherheitskräfte: der Mauerpark. Seitdem sich dort vor einigen Jahren Jugendliche und junggeblieben Scheinende zum fröhlichen Flaschenwerfen trafen (in Ermangelung archaischer Fluggeräte) feiert jetzt auch die Polizei bei der Walpurgisnacht mit.
Wie man der Verlautbarung des Polizeipräsidenten in Berlin entnehmen kann, wird dabei die Örtlichkeit "Mauerpark" auch gleich einmal zielführend neu definiert. Folgt man dieser Darstellung, so wird der Mauerpark durch die Graunstraße, die Wolliner Straße, die Kremmener Straße, die Eberswalder Straße, Topsstraße, Cantianstraße, Gaudystraße, Am Falkplatz und die Gleimstraße eingegrenzt. Der Teil nördlich des Gleimtunnels ist dem Präsi nicht wichtig genug, dafür gehört aber plötzlich auch der Falkplatz dazu. D.h. dieser Mauerpark endet in nordöstlicher Richtung justament an der Straßenecke, die dem Grundstück Gleimstraße 50 gegenüberliegt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieses Gelände wird regelmäßig großflächig abgesperrt. Rundherum werden Polizisten positioniert und das betreten des Geländes ist nur an besonderen Kontrollpunkten möglich.

Dort wird peinlich genau darauf geachtet, dass keine Glasflaschen und Dosen auf das Gelände gelangen. Trotz (oder wegen ?) dieser Kontrollen strömen dann abends vornehmlich jüngere Walpurgisnacht-Partyteilnehmer dorthin. Obwohl allgemein bekannt sein dürfte, dass eben keine Glasflaschen und Dosen mit auf das Gelände gebracht werden dürfen, führt man eben diese in reichlicher Menge mit sich. So findet dann ein Teil der Party schon am Eingang statt: beim gemeinsamen Austrinken der mitgebrachten Alkoholika.