Dienstag, 22. Juli 2008

Spreeart

Die künftigen Bewohner der Gleimstraße 50 werden aktuelle Werke junger bildender Künstler beinahe direkt vor der eigenen Haustür bewundern können. Nur wenige Minuten zu Fuß sind es und man gelangt, quer über den Falkplatz, in den sogenannten Mauerpark.

Von einem Park kann eigentlich kaum noch die Rede sein, denn nur in bescheidenem Umfang wiedersteht das Grün der beinahe täglichen Übernutzung. Auch die Mauer sucht man vergebens, jedenfalls jene, die seinerzeit die Stadt teilte. Eine Mauer allerdings gibt es (von einigen unbedarften Touristen wird sie gelegentlich für die Mauer gehalten), es handelt sich um eine den ehemaligen grenzschutzanlagen ähnliche Mauer, die das Gelände des Jahn-Stadions an dessen Westseite begrenzt.



Hier stehen fast immer junge Menschen, oft dicht gedrängt, überwiegend männlichen Geschlechts aus Berlin, Deutschland und oder der weiten Welt, mit Spraydosen in der Hand und bringen großflächig die Geburten ihrer Fantasie an die Wand. Mauerparkart.

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