Posts mit dem Label Falkplatz werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Falkplatz werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 15. Januar 2010

Max-Schmeling-Halle gleiche gegenüber

Gleich gegenüber von der Gleimstraße 50 liegt die Max-Schmeling
Veranstaltungen dort findet man auf
http://www.berlinatnight.de/locationdetail/272/max-schmeling-halle.html

Mittwoch, 25. November 2009

Kinder, Kinder...

Kinder kommen ganz groß raus im Stadtbezirk Pankow. Exemplarisch hierfür stehen folgende oft in der Presse zitierte Zahlen:
Wurden allein im Mai 2006 1.317 Kinder im Stadtbezirk Pankow geboren, so waren es ein Jahr später, also im Mai 2008, bereits 1.626 Kinder - eine Steigerung um fast 24%.
Haben die lieben Kleinen erst einmal das Licht der Welt erblickt (bosonders beliebt: die privaten Helios-Kliniken in Berlin-Buch), dauert es nicht mehr lange und Mama oder Papa zieht mit ihnen auf einen Spielplatz.

Das Angebot an Spielplätzen in der Nähe der Gleimstraße 50 ist vielversprechend breit. Gleich gegenüber, am nördlichen Rand des Falkplatzes befindet sich die am nächsten gelegene Spieloase. Nur unwesentlich weiter entfernt, in einem abgezäunten Bereich des Mauerparks befindet sich ein weiterer Spielplatz, dessen prägnantes kennzeichen ein imposantes Klettergestell aus Baumstämmen. Schließlich sei auch noch der Spielplatz etwas nördlich des Kinderbauernhofes, unweit des vom Deutschen Alpenverein betreuten Kletterfelsens erähnt werden. Der ist auch gerade mal 10 Minuten Fussweg weit weg.

Das bei der Geburtenentwicklung unter Umständen auch ein Timingeffekt eine Rolle spielt verdeutlich ein Beitrag des Instituts für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e.V.

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Robbie Williams am Falkplatz

Ich wusste es ja schon immer: Wohnen am Falkplatz bietet ungeahnten Mehrwert. Heute kurz nach Mitternacht veröffentlichte eine sehr,sehr bekannte Tageszeitung die Neuigkeit: Herr Robert (Robbie) Peter Williams wird am 23.Oktober 2009 vor der Max-Schmeling-Halle auftreten. Für nicht Eingeweihte: Das ist die große Mehrzweckhalle am Falkplatz. Sogar kostenlos. Falkplatz-Anwohner haben also in dieser Beziehung keinen Vorteil, müssen sich aber auch nicht drängeln und können das Ganze gewissermaßen vom Fenster aus verfolgen.

Ich frage mich allerdings: Wo ist den vor der Halle entsprechender Platz? Na egal. Ich wünsche den künftigen Bewohnern des Hauses Gleimstraße 50 auf jeden fall noch viele derartige Events.

Montag, 27. Juli 2009

Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser

Dem seit dem 01.01.2009 amtlichen Grillverbot wurden auch die entsprechenden Hinweisschilder an den Zugängen zum Falkplatz angepasst. Bis vor kurzem prangten ja noch die offiziellen Erlaubniszeichen. Damit ist jetzt Schluss:


Doch wird so ein Verbot auch eingehalten? Wie lässt es sich kontrollieren? Da zeigt man sich ganz innovativ. Schwere Geräte werden vorbereitet:


Der lange Arm reich überall hin:
Und natürlich ist auch das Personal mit modernsten Beobachtungsgeräten ausgestattet:

Sonntag, 28. Juni 2009

Der letzte macht den Grill aus

Vor wenigen Tagen wurde in diesem Blog über das umstrittene Thema berichtet. Ein vermeintliche Mehrheit sprach sich auf einer Einwohnerversammlung für ein Verbot aus.

das scheint nun Folgen zu zeigen, denn ein Flugblatt lädt zu "Abgrillen" ein. Der Wortlaut des grellroten Blattes:

Dicke Rauchschwaden, gigantische Müllberge und Multikulti vom Feinsten - das wird schon in wenigen Tagen Geschichte sein.
Ab dem 1. Juli wird das Grillen auf dem Falkplatz Geschichte sein.
Der Falkplatz wird sauberer, unser Kiez um ein Stück Freiheit ärmer.
Lasst uns gemeinsam den letzten Grillsonntag zelebrieren und nochmals richtig gepflegt grillen.
Eigenartig ist das schon, welche Dinge die Verfasser dieses Flugblattes mit dem Begriff Multikulti verbinden: das auf dem Falkplatz auch türkische Familien die Stinkschüssel anwerfen ?

Dennoch sei hier festgehalten: anscheinend hat das Bezirksamt Pankow sehr zügig reagiert. Die Qualität des Wohnumfeldes rund um den Falkplatz wird steigen, zumindest nach Wahrnehmung der meisten Anwohner, und die künftigen Bewohner des Hauses Gleimstraße 50 gehören möglicherweise dazu.

Donnerstag, 11. Juni 2009

Anwohnerversammlung Grillen auf dem Falkplatz

Gestern, also am 10. Juni 2009, fand im Kieztreff Gleimviertel in der Kopenhagener Straße 50, eine Anwohnerversammlung statt, die sich mit der Problematik des Grillens auf dem Falkplatz beschäftigte.
Grundsätzlich ist das Grillen in Parks und Grünanlagen in Berlin verboten. Die Berliner Bezirksämter haben jedoch die Möglichkeit, einzelne Grünanlagen von diesem Verbot auszunehmen. Gegenwärtig sind gibt es in Berlin 16 Orte, auf die diese Regelung zutrifft. Auf dem Falkplatz und im Mauerpark ist das Grillen nach Aussage des Bezirksbürgermeisters seit 6 Jahren erlaubt. Diese Entscheidung sei damals getroffen worden, weil ein offenkundiger Bedarf festgestellt, der sich vor allem darin manifestierte, dass illegal gegrillt wurde.

Etwa 50 Anwohner waren der Einladung des Bezirksbürgermeisters Matthias Köhne gefolgt. In erster Linie waren Anwohner gekommen, die sich von den Auswirkungen des Grillens belästigt fühlen. Neben der für Grillaktivitäten typischen Geruchsbelästigung wurde angeführt, dass häufig nach dem Abschluss des Grillens Abfälle jeglicher Art verbrannt werden. Auch die Lärmbelästigung durch zusätzlichen Autoverkehr und nächtliche Flaschensammler wurden erwähnt. Schließlich soll es auch schon zu Beschädigungen an Fahrzeugen durch den An- bzw. Abtransport des Grillzubehörs sowie durch die Autos der Grillfans gekommen sein.

Festgestellt wurde auch, dass durch das Verbot des öffentlichen Grillens im Humboldthain der Falkplatz zum Ausweichort für die Einwohner des zum Stadtbezirk Mitte gehörenden Stadtteils Wedding geworden ist.

Zur Lösung des von vielen Anwohnern als Problem empfundenen Grillens wurde u.a. diskutiert:
  • eine Grillerlaubnis - durch das Bezirksamt wird eine ausdrückliche Erlaubnis (am besten via Internet, möglicherweise kostenpflichtig) erteilt. Nur wer die Erlaubnis besitzt, darf zu einem bestimmten Zeitpunkt grillen
  • Einrichtung fester Grillpunkte, eventuell mit festen, ausgebauten Grillplätzen
  • vollständige Zurücknahme der Grillerlaubnis für den gesamten Bereich
  • Zurücknahme der Grillerlaubnis für den Falkplatz
Eine Art Probeabstimmung zeigte, dass sich für die zuletzt genannte Option eine große Mehrheit fand. Wir werden sehen, ab wann dies geschieht und vor allem, wie diese Veränderung sich dann in der Praxis auswirkt.

Mittwoch, 10. Juni 2009

Grillen am Falkplatz Beliebt, Beklagt - Verbieten ?

Am 10. Juni 2009 findet im Kieztreff Gleimviertel in der Kopenhagener Straße 50, also in dem großen Schulgebäude, das zwischen der Kopenhagener Straße und der Gleimstraße liegt, eine Anwohnerversammlung statt, auf der über das Grillen auf dem Falkplatz diskutiert wird.
Offizielles Motto der Veranstaltung ist

Grillen am Falkplatz Beliebt, Beklagt - Verbieten ?

Der Verein Bürgerverein Gleimvietel e.V. lädt zu dieser Veranstaltung ein. An einigen Haustüren habe ich auch ein Einladungsschreiben des Bezirksbürgermeisters von Pankow, Herr Matthias Köhne gesehen.

Ich habe bereits mehrfach über die Grillweltmeisterschaften auf dem Falkplatz berichtet. Nun also eine öffentliche Diskussion.

Zunächst ist festzuhalten, dass das Grillen auf dem Falkplatz bisher explizit erlaubt ist. Darauf weisen die Eingangsschilder zum Falkplatz mit entsprechenden Pictogrammen hin. Das ist selten in Berlin. Darauf wird auch im Einladungstext hingewiesen:
"...öffentliche Grillflächen wie hier gibt es nur wenige."
Ein zutreffende Feststellung. Auf den meisten öffentlichen Plätzen Berlins ist das Grillen verboten. Doch gleich darauf kann man lesen:
"Also teilen sich bei schönem Wetter jede Menge Grillfreunde die kleine Wiese. Für manche Anwohner zu viele..."
Kleine Wiese ? Klar, der Falkplatz ist nicht so groß wie der Tiergarten oder der Treptower Park, aber im Vergleich zu anderen innerstädtischen Plätzchen doch recht großzügig bemessen. Und den Grillfreunden scheint es ja auch nicht zu eng zu sein. Aber anscheinend den Anwohnern.

Kein Wort hingegen von den Müllmengen und der Geruchsbelästigung. Eine Berlin-Besucherin (möglicherweise aus Köln) schreibt in qype:
"Da es ein schöner Sonnentag war setzten wir uns auf eine Bank und beobachteten einpaar junge Leute die ihren Grill schon in Gang hatten und die ersten Würstchen grillten.Mein Mann kam mit den jungen Leuten ins Gespräch.
Was ich allerliebst fand, die netten Berliner spendierten uns dann auch eine Grillwurst mit Mostrich (Senf), das ist die Gastfreundschaft der Berliner. Schmeckte übrigens vorzüglich.
Ich kann Aki_ 10 nicht zustimmen, dass die Grillfreunde ihren Müll hier einfach liegen lassen und es deshalb im Park sehr schmutzig wäre. Der Park war sehr gepflegt und sauber. Bei unserem nächsten Berlinbesuch werden wir wieder hier halt machen..."
Nun, wahrscheinlich hatte die Ex-Berlinerin einen guten Tag erwischt.

Hier noch einige Hintergrundinformationen zum Grillen auf öffentlichen Plätzen in Berlin:
  • wenn das Grillen erlaubt ist, so gilt dies als Sondernutzung. Verantwortlich für den Ausweis entsprechender Flächen sind die Bezirksämter. Diese Sondernutzungsausweisung kann kurzfrsitig zurückgenommen werden.
  • der Bereich Falkplatz/Mauerpark ist im Bezirk Pankow die einzige offiziell als Grillplatz ausgewiesene Fläche
  • in anderen Stadtbezirken gibt es zwei bis drei entsprechende Orte, z. B. in Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg, oder auch gar keine (Spandau, Neukölln)
Übrigens: Das Grillen ganzer Tiere auf öffentlichen Grillplätzen ist verboten.
Dies und mehr erfährt man auf der Webseite der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Dienstag, 2. Juni 2009

Hardcoregrillen fiel aus

Vor einem Jahr war hier noch richtig etwas los. Doch für das Pfingstwochenende 2009 hatte der Wetterbericht Regen vorhergesagt. So blieb der Falkplatz, von einzelnen Grillfreaks mal abgesehen nahezu leer.
Auch die Müllbehälter, die vor einem Jahr noch überliefen, waren kaum gefüllt.


Dabei war das Wetter gar nicht so schlecht wie vorhergesagt: Meist schien die Sonne, es herrschten deutlich über 20 Grad. Erst am späten Nachmittag bzw. am Abend vertrieben Regenschauer die letzten Grillheimer.

Montag, 19. Mai 2008

Hardcoregrillen auf dem Falkplatz

Von der Gleimstraße 50 hat man einen schönen Blick auf den Falk-Platz. Wer weiß, dass der Prenzlauer Berg nicht gerade reich an Grünflächen ist, wird diesen Anblick zu schätzen wissen.
Der Falkplatz ist nun aber durchaus ein besonderer Platz, denn während meist in Berlin in entsprechenden Freiräumen das Grillen verboten ist, so ist es auf dem Falkplatz ausdrücklich erlaubt:

Diese Gelegenheit wird von den Kiezbewohnern ausgiebig genutzt, sobald die Temperaturen es zulassen (d.h. die Null-Grad-Grenze etwas übersteigen). Ein erster Höhepunkt der diesjährigen Grillsaison war jedoch das Pfingstfest, denn an diesem verlängerten Wochenende mit seinen beinahe sommerlichen Temperaturen (um die 20 Grad) fanden die Berliner Open im Hardcoregrillen statt.Der weniger eingeweihte Leser wird sich nun fragen, was denn das Besondere an diesem außergewöhnlichen wettbewerb für Jung und Alt sein mag. Der besondere Reiz liegt darin, dass inmitten von täglich (eigentlich beinahe stündlich) wachsenden Müllbergen gegrillt wird. Hier noch einige Impressionen von diesem Ereignis:



Und hier noch einmal die volle bunte Schönheit in groß: