Gleimstraße 50 Berlin Prenzlauer Berg. Hier entstehen Lebensräume, die darauf warten, von ihren Besitzern individuell gestaltet zu werden - das ist der Slogan des Jahres 2008. Wer fürchtet sich vorm schwarzen Mann - so hieß ein DEFA-Dokumantarfilm aus dem Jahr 1989.
Donnerstag, 29. Mai 2008
Noch einmal etwas Geschichte zum Grundstück
Interessanterweise weist das Büro B U D D E N S I E G O C K E R T A R C H I T E K T E N in einer im Jahr 2006 veröffentlichten Projektübersicht unter der Rubrik E N T W Ü R F E , P L A N U N G E N , G U T A C H T E N eine Studio (oder so ewat ähnliches, denn das Ding hat keinen Namen) für die Gleimstraße 50 aus über den "Neubau" eines "10-geschossiges Eckhaus am Falkplatz" mit "Kita für 60 Kinder und 56 Seniorenwohnungen mit Sozialstation".
So ein 10-Geschosser, das wäre doch mal was anderes. Interessant scheint mir aber auch die Kombination von Seniorenwohnungen und Kita. Ich vermute, dass es so etwas nicht gerade häufig gibt.
Samstag, 23. Februar 2008
Geplant war auch schon mal eine Kita
In der April-Ausgabe des Jahres 1998 der Stadtbezirkszeitschrift Vor-Ort war zu lesen:
Gestrichen
Das Bezirksamt hat in den letzten Wochen weitere Bebauungsplanverfahren eingestellt, mit denen in Privatbesitz befindliche Flächen für die Schaffung von Gemeinbedarfseinrichtungen gesichert werden sollten. In den meisten Fällen wird die Aufhebung der Aufstellungsbeschlüsse mit dem vor allem im Schul- und Kitabereich gravierend veränderten Bedarf begründet. So ist zum Beispiel auf den Grundstücken Straßburger Straße 6 - 13 und Saarbrücker Straße 25 - 35 nun kein Oberschulneubau mehr vorgesehen. Und auch eine auf den Grundstücken Gleimstraße 50/Ystader Straße 17 geplante Kita wird nicht benötigt. Mit der Aufgabe der Planziele entfällt auch die Notwendigkeit des Flächenankaufs durch das ohnehin finanzschwache Land Berlin.
Ob man das heute ebenso sieht ?