Sonntag, 30. März 2008

Worum geht es denn eigentlich ?

Das wird sich derjenige fragen, der die Örtlichkeiten nicht kennt.
Der weithin prangenden Schautafel an der Ecke Gleimstraße/Ystarder Straße kann man einige Informationen entnehmen.
Insgesamt sollen 66 Eigentumsobjekte entstehen:
  • 2 Gewerbeeinheiten
  • 37 Wohnungen
  • 27 Tiefgaragenstellplätze
Die beiden Gewerbeeinheiten sollen mit insgesamt 328 m² mit einem Kaufpreis von 2.200 EUR/m² veranschlagt sein.

Die Wohnungen haben eine sehr unterschiedliche Größe. Einige sind typische 60 m²-Singlewohnungen, die größte Wohnung soll immerhin eine Fläche von 300 m² haben. Die Preise liegen, so hört man gelegentlich, zwischen 2.200 und 3.500 EUR/m², von unten nach oben ansteigend. Für die größte Wohnung ist dann wohl ein Kaufpreis von etwa einer Million zu berappen.

Schließlich sind da noch die schon erwähnten Tiefgaragenstellplätze: 20.000 EUR kostet einer.

Rechnet man alles zusammen, kommt man auf etwa 12 Mio. EUR Immobolienwerte, die über den Tisch der Immobilienmakler gehen sollen.

Samstag, 23. Februar 2008

Gleim50 im Web

Als ich vor 4 Wochen diesen Blog begann, hatte ich zuvor schon mal recherchiert, wer denn bereits über die Gleimstraße 50 berichtet. Leider habe diese Momentaufnahme nicht dokumentiert. Ich bin mir jedoch sicher, dass die Anzahl der Suchergebnisse Ende Januar 2008 außerordentlich dürftig war.

Hier zunächst eine quantitative Übersicht zur Anzahl der Suchergebnisse:

 

gleim50

"gleimstraße 50"

google.de

15

31

msn.de

5

9

yahoo

30

14

 

Suchergebnisse zu Gleim50 bei Google

  • An erster Stelle steht ein PDF-Dokument bei immobilienscout24 mit Bildern zum Bauobjekt
  • Dann folgt gleich gleim50.com.  Hier wird eine Flash-Animation vorgeführt, die am Ende auf die Webseite von Herbert & Kohlmeyer Immobilien GmbH verlinkt, einem der Vertreiber.
  • An dritter Stelle findet sich wiederum immobilienscout24, mit einem Angebot zu einer der im Objekt Gleim50 vorgesehenen Gewerbeimmobilien. Angeboten wird ein "Laden" mit einer Fläche von 183 m² zum Preis von 403.040 EUR zuzüglich 4,76% Maklercourtage.  Als Baujahr wird 2008 angegeben, das angebotene Objekt soll ab 30.06.2009 verfügbar sein.
  • Es folgt dann der Eintrag der Firma Team Radke Immobilien, die ebenfalls in den Vertrieb involviert ist.
  • Dann wiederum Herbert & Kohlmeyer
  • Alles weitere kann man mehr oder weniger als den üblichen Google-Suchmüll bezeichnen

Suchergebnisse zu "Gleimstraße 50" bei Google

Die mit dieser Suche gefundenen Webseiten sind nahezu identisch mit denen der Gleim50-Suche, die Reihenfolge variiert. Neu in der Liste sind einige ausländische Immobilienseiten.

Suchergebnisse zu Gleim50 bei MSN

MSN listet an erster Stelle diesen Blog, gefolgt von den schon erwähnten Immobiliendienstleistern

Suchergebnisse zu "Gleimstraße 50" bei MSN

Auch bei dieser Suche listet MSN an erster Stelle diesen Blog, gefolgt von den schon erwähnten Immobiliendienstleistern.

Suchergebnisse zu Gleim50 bei Yahoo

 

Suchergebnisse zu "Gleimstraße 50" bei YahoO

Auch hier sieht man wieder die Immobiliendienstleister, dazwischen aber an 6. Stelle eine Notiz aus dem Jahr 1998 über eine ursprünglich geplante Kita.

Geplant war auch schon mal eine Kita

In der April-Ausgabe des Jahres 1998 der Stadtbezirkszeitschrift Vor-Ort war zu lesen:

Gestrichen

Das Bezirksamt hat in den letzten Wochen weitere Bebauungsplanverfahren eingestellt, mit denen in Privatbesitz befindliche Flächen für die Schaffung von Gemeinbedarfseinrichtungen gesichert werden sollten. In den meisten Fällen wird die Aufhebung der Aufstellungsbeschlüsse mit dem vor allem im Schul- und Kitabereich gravierend veränderten Bedarf begründet. So ist zum Beispiel auf den Grundstücken Straßburger Straße 6 - 13 und Saarbrücker Straße 25 - 35 nun kein Oberschulneubau mehr vorgesehen. Und auch eine auf den Grundstücken Gleimstraße 50/Ystader Straße 17 geplante Kita wird nicht benötigt. Mit der Aufgabe der Planziele entfällt auch die Notwendigkeit des Flächenankaufs durch das ohnehin finanzschwache Land Berlin.

Ob man das heute ebenso sieht ?

Dienstag, 22. Januar 2008

Und so sieht es dort aus

Weitere Fotos gibt es in Kürze.

Es tut sich was...

Als schon einige Zeit hier im Prenzlauer Berg nahe dem Falkplatz Lebender fallen mir Veränderungen der Umgebung häufig gar nicht so schnell auf. Das ist möglicherweise so eine Art Betriebsblindheit.
In diesem Fall war es jedoch anders. Das umzäunte, aber unbebaute Grundstück Gleim-/Ecke Ystarder Straße, lange Jahr eine Mischung aus exotischem Biotop und Müllhaufen, wurde aufgeräumt und gesäubert, die kleinwüchsigen Birken, das Holundergestrüpp, die leeren Flaschen - das alles verschwand und um so deutlicher waren die noch auf dem Grundstück befindlichen Schuppen oder was von ihnen übrig war, zu erkennen. Das fiel sofort auf.
Einige Zeit später, zum Ende des Jahres 2007, bemerkte ich zufällig, wie zwei, drei Arbeiter an einer Grundstücksecke ein Gerüst errichteten und Tags darauf stand sie da, die große Schautafel

GLEIM50