Donnerstag, 7. August 2008

Schweres Gerät im Einsatz


Die Bilder im letzten Post zeigen weder Menschen noch Maschinen. Also bin ich heute noch einmal losgezogen und habe mich vergewissert: Es ist natürlich auch schweres Gerät auf der Baustelle im Einsatz. Wie gesagt: die Bilder sind brandaktuell, vom 07.08.2008.

Mittwoch, 6. August 2008

Jetzt geht es doch tatsächlich los






Kaum hatte ich den letzten Post hier abgesetzt, da musste ich feststellen, dass es nun tatsächlich losgeht. Hätte ich gar nicht gedacht. Damit ihr es auch glaubt, hier mal einige Bilder, aufgenommen am 24. Juli 2008, vom Falkplatz auf das Grundstück Gleimstraße 50.

Mittwoch, 23. Juli 2008

Spreeart

Die künftigen Bewohner der Gleimstraße 50 werden aktuelle Werke junger bildender Künstler beinahe direkt vor der eigenen Haustür bewundern können. Nur wenige Minuten zu Fuß sind es und man gelangt, quer über den Falkplatz, in den sogenannten Mauerpark.

Von einem Park kann eigentlich kaum noch die Rede sein, denn nur in bescheidenem Umfang wiedersteht das Grün der beinahe täglichen Übernutzung. Auch die Mauer sucht man vergebens, jedenfalls jene, die seinerzeit die Stadt teilte. Eine Mauer allerdings gibt es (von einigen unbedarften Touristen wird sie gelegentlich für die Mauer gehalten), es handelt sich um eine den ehemaligen grenzschutzanlagen ähnliche Mauer, die das Gelände des Jahn-Stadions an dessen Westseite begrenzt.



Hier stehen fast immer junge Menschen, oft dicht gedrängt, überwiegend männlichen Geschlechts aus Berlin, Deutschland und oder der weiten Welt, mit Spraydosen in der Hand und bringen großflächig die Geburten ihrer Fantasie an die Wand. Mauerparkart.

Dienstag, 24. Juni 2008

Viel tut sich nicht

Viel tut sich nicht auf dem Grundstück Gleimstraße 50. Nur das Unkraut schießt in die Höhe und vergeht angesichts der frühsommerlichen Hitze und Trockenheit.

Wenn wundert es, denn mit dem Verkauf geht es auch nicht voran. Seit der letzten Bestandsaufnahme zum Ende April 2008 waren einen Monat später gerade einmal 2 Einheiten (ohne Tiefgaragen) mehr verkauft
  • eine 113 m²-Dreiraumwohnung im 2. Obergeschoss und
  • die Perle des Ganzen: die 266 m²-Wohnung ganz oben, bei der der Käufer, wenn man die Maklercourtage hinzurechnet, nur knapp unter einer Investitionssumme von 1 Mio. EUR bleibt.
Kleine Kuriosität am Rande: Obwohl ja noch nicht einmal mit dem Ausschachten der Baugrube begonnen wurde, hat sich die virtuelle Größe einer Verkaufseinheit auf magische Weise verkleinert. Die Einheit Nummer ist nicht mehr 100,1 m² groß, sondern nur noch 99,6 m².

Die in den Verkaufsunterlagen angegebenen Wohnflächen, die ja regelmäßig Grundlage der Kaufpreisberechnung sind, werden häufig unterschritten, und das in vielen Fällen ohne Preisausgleich, denn in vielen Fällen enthalten die Kaufverträge eine Klausel, derzufolge derartige Abweichungen erst ab einer Größe von 5% und mehr bei der Kaufpreisberechnung berücksichtigt werden.

Der Autor dieser Zeilen hat selbst einmal einen derartigen Fall erlebt: Der erworbene Dachgeschossausbau "fühlte" sich kleiner an als im Kaufvertrag vereinbart. Eine eine überschlägige Eigenvermessung und -berechnung (die wegen der Dachschrägen nicht ganz einfach war) ergab eine Abweichung von fast 10% weniger Wohnfläche. Der Verkäufer mußte mit einigem Nachdruck dazu bewegt werden, eine Nachvermessung durchzuführen. Diese bestätigte meinen Verdacht und ich sparte einige Tausend DM. Der Haken an der Sache: hätte sich der Verdacht nicht bestätigt, hätte ich die Kosten der Nachvermessung tragen müssen.

Darum mein Tipp: Selbst mit Messgerät und Taschenrechner einen Überschlag machen. Bei der Wohnflächenberechnung sind einige Regeln zu beachten. Dazu zählen:
  • voll berücksichtigt werden nur Flächen mit einer Deckenhöhe ab 2 Meter
  • Flächen mit einer Deckenhöhe zwischen 1-2 Mtern werden zu 50% berücksichtigt
  • Balkonflächen werden in der Regel mit 25% der eigentlichen Fläche berücksichtigt.
Alle Details werden in der seit dem 01.01.2004 gültigen Wohnflächenverordnung (WoFlV) geregelt. Ggf. sind natürlich auch abweichende Regelungen des Kaufvertrages zu berücksichtigen.

Donnerstag, 29. Mai 2008

Noch einmal etwas Geschichte zum Grundstück

In einem früheren Post habe ich erwaähnt, dass für das Grundstück Gleimstrasse 50 auch schon mal eine Kita in Betracht gezogen wurde.
Interessanterweise weist das Büro B U D D E N S I E G O C K E R T A R C H I T E K T E N in einer im Jahr 2006 veröffentlichten Projektübersicht unter der Rubrik E N T W Ü R F E , P L A N U N G E N , G U T A C H T E N eine Studio (oder so ewat ähnliches, denn das Ding hat keinen Namen) für die Gleimstraße 50 aus über den "Neubau" eines "10-geschossiges Eckhaus am Falkplatz" mit "Kita für 60 Kinder und 56 Seniorenwohnungen mit Sozialstation".

So ein 10-Geschosser, das wäre doch mal was anderes. Interessant scheint mir aber auch die Kombination von Seniorenwohnungen und Kita. Ich vermute, dass es so etwas nicht gerade häufig gibt.