Samstag, 15. November 2008

Herbst

Heute letztmalig in diesem Jahr einige visuelle Impressionen vom herbstlichen Falkplatz und dem Baugeschehen auf der Baustelle Gleimstraße 50.
Weithin sichtbar, dank der entlaubten Bäume noch besser als sonst: die Krane.

Ja, es sind wirklich 2, wie man aus größerer Nähe noch besser erkennt:
Allerdings sind sie noch weitgehend untätig, die Kabine des Kranführers ist jedenfalls unbesetzt.Da ich während der nächsten 6 Monate nicht in Berlin sein werde, kann es die nächsten Bilder und den nächsten Kommentar erst im Mai oder sogar erst im Juni des kommenden Jahres geben.

Dienstag, 21. Oktober 2008

Verkaufsfortschritt

Nachdem nun die Baustelle tatsächlich eine solche ist lohnt es sich, auch mal wieder einen Blick auf die aktuelle Verkaufsliste zu werfen.

Waren anlässlich der letzten Bestandsaufnahme noch 23 Wohnungen zu haben, so sind es jetzt noch 18 Wohnungen. Auch die beiden Gewerbeeinheiten haben augenscheinlich noch keinen Käufer gefunden. Demgegenüber scheinen die Tiefgaragen weg zu gehen wie die im Sächsischen sprichwörtlichen warmen Semmeln.

Die schon früher festgestellte Präferenz der Käufer für die höheren Lagen wurde wiederum deutlich: 5 von seit Juni verkauften Einheiten befinden sich 4 im Bereich ab dem 4. OG. Damit sind in diesem oberen Bereich 14 von 18 Wohnungen verkauft. Demgegenüber ist im unteren Bereich erst ein Viertel der Wohnungen verkauft.

Auf die anscheinend kräftige Nachfrage nach Tiefgaragenstellplätzen wurde reagiert. Musste man anfänglich 20.000 EUR für so einen Stellplatz berappen, so sind es jetzt für die letzten 2 Plätze schon 25.000 EUR.

Aber auch die Wohnungen wurden preislich aufgewertet: sie sind jetzt, mit einigen wohl meist rundungsbedingten Schwankungen um durchschnittlich etwa 5,5% teurer. Hier setzt man wohl auf eine stetige Nachfrage nach hochwertigen Immobilien.

Donnerstag, 11. September 2008

Von oben gesehen

Eigentlich bin ich ja, wenn es um Kartendarstellungen im Internet geht, überzeugter Anhänger von Google-Maps. Da ich allerdings gelegentlich die Blog-Einträge mit dem Windows Live Writer benutze, zu dem es auch noch eine Reihe netter Plug-Ins gibt, wollte ich einfach mal das Karten-Plug-in testen. Dieses Karten-Plugin fügt Ansichten aus Virtual Earth von Microsoft ein. Aber die sind auch ganz nett.

Hier zunächst mal eine Karte zur Einordnung (ich verzichte mal auf eine Karte, die zeigt wo Berlin liegt):

Kartenbild

Eigentlich kann man in Virtual Earth so einen roten Pin setzen, um einen Standort zu markieren, aber hier klappt das aus irgendwelchen Gründen nicht. Also das Grundstück Gleimstraße 50 befindet sich ungefähr dort, wo das z vom Falkplatz zu sehen ist. Sehr schön anschaulich ist natürlich auch diese Ansicht, die ich übrigens viel schöner finde als die von Google Maps.

Blick auf das Grundstück Gleimstraße 50

Freitag, 5. September 2008

Es soll hoch hinaus gehen

Der Neubau in der Gleimstraße 50 soll ja keine ein- oder zweistöckige Baracke werden sondern immerhin ein 6-Geschosser, der die in Berlin zulässige maximale Traufhöhe (mehr zum Thema Traufhöhe, Traufpunkt, Traufrecht übrigens in der Wikipedia) wahrscheinlich bis zum Letzten ausreizt.

Ende August waren die hierfür erforderlichen Geräte bereits auf der Baustelle zu sehen.

Gleimstraße 50 Kranaufbau

Diese Fotos stammen vom 28.08.2008.

DSCF1283

Anfang September - die Fotos stammen vom 04.09.2008- wurde dann mit dem Aufbau begonnen.

Kranaufbau in der Gleimstraße 50

DSCF1313

DSCF1318

Donnerstag, 7. August 2008

Schweres Gerät im Einsatz


Die Bilder im letzten Post zeigen weder Menschen noch Maschinen. Also bin ich heute noch einmal losgezogen und habe mich vergewissert: Es ist natürlich auch schweres Gerät auf der Baustelle im Einsatz. Wie gesagt: die Bilder sind brandaktuell, vom 07.08.2008.

Mittwoch, 6. August 2008

Jetzt geht es doch tatsächlich los






Kaum hatte ich den letzten Post hier abgesetzt, da musste ich feststellen, dass es nun tatsächlich losgeht. Hätte ich gar nicht gedacht. Damit ihr es auch glaubt, hier mal einige Bilder, aufgenommen am 24. Juli 2008, vom Falkplatz auf das Grundstück Gleimstraße 50.

Dienstag, 22. Juli 2008

Spreeart

Die künftigen Bewohner der Gleimstraße 50 werden aktuelle Werke junger bildender Künstler beinahe direkt vor der eigenen Haustür bewundern können. Nur wenige Minuten zu Fuß sind es und man gelangt, quer über den Falkplatz, in den sogenannten Mauerpark.

Von einem Park kann eigentlich kaum noch die Rede sein, denn nur in bescheidenem Umfang wiedersteht das Grün der beinahe täglichen Übernutzung. Auch die Mauer sucht man vergebens, jedenfalls jene, die seinerzeit die Stadt teilte. Eine Mauer allerdings gibt es (von einigen unbedarften Touristen wird sie gelegentlich für die Mauer gehalten), es handelt sich um eine den ehemaligen grenzschutzanlagen ähnliche Mauer, die das Gelände des Jahn-Stadions an dessen Westseite begrenzt.



Hier stehen fast immer junge Menschen, oft dicht gedrängt, überwiegend männlichen Geschlechts aus Berlin, Deutschland und oder der weiten Welt, mit Spraydosen in der Hand und bringen großflächig die Geburten ihrer Fantasie an die Wand. Mauerparkart.

Montag, 23. Juni 2008

Viel tut sich nicht

Viel tut sich nicht auf dem Grundstück Gleimstraße 50. Nur das Unkraut schießt in die Höhe und vergeht angesichts der frühsommerlichen Hitze und Trockenheit.

Wenn wundert es, denn mit dem Verkauf geht es auch nicht voran. Seit der letzten Bestandsaufnahme zum Ende April 2008 waren einen Monat später gerade einmal 2 Einheiten (ohne Tiefgaragen) mehr verkauft
  • eine 113 m²-Dreiraumwohnung im 2. Obergeschoss und
  • die Perle des Ganzen: die 266 m²-Wohnung ganz oben, bei der der Käufer, wenn man die Maklercourtage hinzurechnet, nur knapp unter einer Investitionssumme von 1 Mio. EUR bleibt.
Kleine Kuriosität am Rande: Obwohl ja noch nicht einmal mit dem Ausschachten der Baugrube begonnen wurde, hat sich die virtuelle Größe einer Verkaufseinheit auf magische Weise verkleinert. Die Einheit Nummer ist nicht mehr 100,1 m² groß, sondern nur noch 99,6 m².

Die in den Verkaufsunterlagen angegebenen Wohnflächen, die ja regelmäßig Grundlage der Kaufpreisberechnung sind, werden häufig unterschritten, und das in vielen Fällen ohne Preisausgleich, denn in vielen Fällen enthalten die Kaufverträge eine Klausel, derzufolge derartige Abweichungen erst ab einer Größe von 5% und mehr bei der Kaufpreisberechnung berücksichtigt werden.

Der Autor dieser Zeilen hat selbst einmal einen derartigen Fall erlebt: Der erworbene Dachgeschossausbau "fühlte" sich kleiner an als im Kaufvertrag vereinbart. Eine eine überschlägige Eigenvermessung und -berechnung (die wegen der Dachschrägen nicht ganz einfach war) ergab eine Abweichung von fast 10% weniger Wohnfläche. Der Verkäufer mußte mit einigem Nachdruck dazu bewegt werden, eine Nachvermessung durchzuführen. Diese bestätigte meinen Verdacht und ich sparte einige Tausend DM. Der Haken an der Sache: hätte sich der Verdacht nicht bestätigt, hätte ich die Kosten der Nachvermessung tragen müssen.

Darum mein Tipp: Selbst mit Messgerät und Taschenrechner einen Überschlag machen. Bei der Wohnflächenberechnung sind einige Regeln zu beachten. Dazu zählen:
  • voll berücksichtigt werden nur Flächen mit einer Deckenhöhe ab 2 Meter
  • Flächen mit einer Deckenhöhe zwischen 1-2 Mtern werden zu 50% berücksichtigt
  • Balkonflächen werden in der Regel mit 25% der eigentlichen Fläche berücksichtigt.
Alle Details werden in der seit dem 01.01.2004 gültigen Wohnflächenverordnung (WoFlV) geregelt. Ggf. sind natürlich auch abweichende Regelungen des Kaufvertrages zu berücksichtigen.

Donnerstag, 29. Mai 2008

Noch einmal etwas Geschichte zum Grundstück

In einem früheren Post habe ich erwaähnt, dass für das Grundstück Gleimstrasse 50 auch schon mal eine Kita in Betracht gezogen wurde.
Interessanterweise weist das Büro B U D D E N S I E G O C K E R T A R C H I T E K T E N in einer im Jahr 2006 veröffentlichten Projektübersicht unter der Rubrik E N T W Ü R F E , P L A N U N G E N , G U T A C H T E N eine Studio (oder so ewat ähnliches, denn das Ding hat keinen Namen) für die Gleimstraße 50 aus über den "Neubau" eines "10-geschossiges Eckhaus am Falkplatz" mit "Kita für 60 Kinder und 56 Seniorenwohnungen mit Sozialstation".

So ein 10-Geschosser, das wäre doch mal was anderes. Interessant scheint mir aber auch die Kombination von Seniorenwohnungen und Kita. Ich vermute, dass es so etwas nicht gerade häufig gibt.

Montag, 19. Mai 2008

Hardcoregrillen auf dem Falkplatz

Von der Gleimstraße 50 hat man einen schönen Blick auf den Falk-Platz. Wer weiß, dass der Prenzlauer Berg nicht gerade reich an Grünflächen ist, wird diesen Anblick zu schätzen wissen.
Der Falkplatz ist nun aber durchaus ein besonderer Platz, denn während meist in Berlin in entsprechenden Freiräumen das Grillen verboten ist, so ist es auf dem Falkplatz ausdrücklich erlaubt:

Diese Gelegenheit wird von den Kiezbewohnern ausgiebig genutzt, sobald die Temperaturen es zulassen (d.h. die Null-Grad-Grenze etwas übersteigen). Ein erster Höhepunkt der diesjährigen Grillsaison war jedoch das Pfingstfest, denn an diesem verlängerten Wochenende mit seinen beinahe sommerlichen Temperaturen (um die 20 Grad) fanden die Berliner Open im Hardcoregrillen statt.Der weniger eingeweihte Leser wird sich nun fragen, was denn das Besondere an diesem außergewöhnlichen wettbewerb für Jung und Alt sein mag. Der besondere Reiz liegt darin, dass inmitten von täglich (eigentlich beinahe stündlich) wachsenden Müllbergen gegrillt wird. Hier noch einige Impressionen von diesem Ereignis:



Und hier noch einmal die volle bunte Schönheit in groß:

Donnerstag, 8. Mai 2008

Es geht voran

Naja, nicht mit dem Bau. Der hat ja noch gar nicht begonnen. Ist wohl auch noch Zeit. Aus den beim Immobilien-Scout 24 veröffentlichten Anzeigen ist zu entnehmen, dass die Objekte ab 01.10.2009 "verfügbar" sein sollen. Ich unterstelle mal, dass damit gemeint ist "beziehbar". Wobei dann, in aller Regel zumindest, die Fertigstellung des Gemeinschaftseigentums noch etwas auf sich warten lässt.

Also wie gesagt: es geht voran, mit dem Verkauf der Objekte. Waren zum Beginn des Jahres 2008 lediglich 4 der 39 Objekte (Gewerbe + Wohnungen) als verkauft gemeldet, so stieg diese Zahl bis zum Ende des ersten Quartals auf 9 an, und jetzt sind es schon 12.

Interessanterweise sind es vor allem die höher gelegenen Wohnungen, die zuerst über den Tisch gegen. Während vom Erdgeschoss bis zur dritten Etage erst 3 von 19 Wohnungen verkauft sind, wurden in den Stockwerken darüber bereits 9 von 18 Wohnungen vergeben. Das ist nicht verwunderlich, denn bei der Werbung der Makler spielt der Ausblick eine große Rolle. Da scheint der etwas höhere Quadratmeterpreis keine entscheidende Rolle zu spielen.

Montag, 5. Mai 2008

Alle Jahre wieder...

...trifft man sich zur Walpurgisnacht im Mauerparkt. War in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts eher der Stadtbezirk Kreuzberg Schwerpunkt (pseudo-) revolutioniärer Feierlichkeiten mit Gewaltpotential rückte mit dem Jahrtausendwechsel eine andere Örtlichkeit in den Fokus der Sicherheitskräfte: der Mauerpark. Seitdem sich dort vor einigen Jahren Jugendliche und junggeblieben Scheinende zum fröhlichen Flaschenwerfen trafen (in Ermangelung archaischer Fluggeräte) feiert jetzt auch die Polizei bei der Walpurgisnacht mit.
Wie man der Verlautbarung des Polizeipräsidenten in Berlin entnehmen kann, wird dabei die Örtlichkeit "Mauerpark" auch gleich einmal zielführend neu definiert. Folgt man dieser Darstellung, so wird der Mauerpark durch die Graunstraße, die Wolliner Straße, die Kremmener Straße, die Eberswalder Straße, Topsstraße, Cantianstraße, Gaudystraße, Am Falkplatz und die Gleimstraße eingegrenzt. Der Teil nördlich des Gleimtunnels ist dem Präsi nicht wichtig genug, dafür gehört aber plötzlich auch der Falkplatz dazu. D.h. dieser Mauerpark endet in nordöstlicher Richtung justament an der Straßenecke, die dem Grundstück Gleimstraße 50 gegenüberliegt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieses Gelände wird regelmäßig großflächig abgesperrt. Rundherum werden Polizisten positioniert und das betreten des Geländes ist nur an besonderen Kontrollpunkten möglich.

Dort wird peinlich genau darauf geachtet, dass keine Glasflaschen und Dosen auf das Gelände gelangen. Trotz (oder wegen ?) dieser Kontrollen strömen dann abends vornehmlich jüngere Walpurgisnacht-Partyteilnehmer dorthin. Obwohl allgemein bekannt sein dürfte, dass eben keine Glasflaschen und Dosen mit auf das Gelände gebracht werden dürfen, führt man eben diese in reichlicher Menge mit sich. So findet dann ein Teil der Party schon am Eingang statt: beim gemeinsamen Austrinken der mitgebrachten Alkoholika.

Mittwoch, 30. April 2008

Gleim 50 und The Gleims

Durch einen Tippfehler gelangte ich kürzlich auf die Webseite gleim.blogspot.com. Mit dem Prenzlauer Berg in Berlin haben die nun wirklich nicht zu tun. Es handelt sich um eine ganz nett anzuschauende US-Ami-Familie, die dort postet.

Wer sich für US-Mittelklasse-Familienleben interessiert, der sollte sich die Seiten anschauen. Neben dem Familienleben der Gleims gibt es auch gleich noch Links zu The Kangs, The Rouse-Scharschmidt, The Holtkamps, The Kokoskas und The Pratts.

Gleim50 im Web Teil 2

Es ist mal wieder Zeit, sich mit der Frage zu beschäftigen, in welchem Umfang die Gleimstrasse 50 im Web vertreten ist, besser gesagt, von den Suchmaschinen gefunden wird. Hier zunächst die aktuelle Übersicht:

 

gleim50

"gleimstraße 50"

google.de

26 (15)

41 (31)

msn.de

11 (5)

20 (9)

yahoo

17 (30)

26 (14)

In Klammern angegeben sind die Werte vom 23.02.2008.

Bei allen Suchvarianten ist ein Anstieg der als relevant gefundenen Webseiten zu beobachten. Einzige Ausnahme ist Yahoo bei gleim50. Da lag möglicherweise vor 2 Monaten eine Fehlinterpretation vor.

Suchergebnisse zu Gleim50 bei Google

Die Reihenfolge hat sich verschoben:

  • An erster Stelle steht jetzt ein Eintrag von Mister Wong
  • Dann folgt wiederum gleim50.com, wie vor 2 Monaten an zweiter Stelle.
  • An vierter Stelle folgt dann schon dieser Blog
  • Sehr schön ist dieser Beitrag einer offensichtlich skandinavischen Webseite: Baugrundstόck Penzlauer Berg. Baugrundstόckck fόr Wohn- und Geschδftshaus oder Pflegheim in Berlin / Penzlauer Berg zu verkaufen. Leider ist die Webseite selbst nicht mehr zu erreichen.

Suchergebnisse zu "Gleimstraße 50" bei Google

Hier steht an erster Stelle der Eintrag von team-radtke, dieser Blog kommt an 7. Stelle.

Sonntag, 20. April 2008

Unreife Querulanten

Als ich im Januar diesen Jahres die Veränderungen auf dem Grundstück Gleimstraße 50 bemerkte, entdeckte ich an der Hauswand des gegenüberliegenden Schulgebäudes interessante Zeugnisse der für den Prenzlauer Berg wohl nicht mehr lange typischen Szenekunst. Auch wenn es sich hier um Werke handelt, denen eine gewisse Nähe zur Pornografie nicht abzusprechend ist, so möchte ich sie doch dem geneigten Leser diesen Blogs nicht vorenthalten.
Wie man aus dem die bildliche Darstellung begleitenden Text unschwer erkennen kann, ging es dem Künstler mitnichten um eine pure Darstellung des männlichen Sexualorgans. Leider erschließt sich dem nicht eingeweihten Betrachter nicht, wer denn eigentlich die unreifen Querulanten sind.

Alle Bilder wurden am am 21.01.2008 aufgenommen. Als ich wenige Tage später bei besserem Wetter die Kunstwerke noch einmal ansehen wollte, eventuell auch um bessere Fotos zu machen, waren sie bereits der Kiezszensur zum Opfer gefallen. Für mich ein Grund mehr, sie in diesem Blog zu veröffentlichen, denn die Bewohner der Gleimstraße 50 werden sie nicht mehr bewundern können.

Sonntag, 30. März 2008

Worum geht es denn eigentlich ?

Das wird sich derjenige fragen, der die Örtlichkeiten nicht kennt.
Der weithin prangenden Schautafel an der Ecke Gleimstraße/Ystarder Straße kann man einige Informationen entnehmen.
Insgesamt sollen 66 Eigentumsobjekte entstehen:
  • 2 Gewerbeeinheiten
  • 37 Wohnungen
  • 27 Tiefgaragenstellplätze
Die beiden Gewerbeeinheiten sollen mit insgesamt 328 m² mit einem Kaufpreis von 2.200 EUR/m² veranschlagt sein.

Die Wohnungen haben eine sehr unterschiedliche Größe. Einige sind typische 60 m²-Singlewohnungen, die größte Wohnung soll immerhin eine Fläche von 300 m² haben. Die Preise liegen, so hört man gelegentlich, zwischen 2.200 und 3.500 EUR/m², von unten nach oben ansteigend. Für die größte Wohnung ist dann wohl ein Kaufpreis von etwa einer Million zu berappen.

Schließlich sind da noch die schon erwähnten Tiefgaragenstellplätze: 20.000 EUR kostet einer.

Rechnet man alles zusammen, kommt man auf etwa 12 Mio. EUR Immobolienwerte, die über den Tisch der Immobilienmakler gehen sollen.

Samstag, 23. Februar 2008

Gleim50 im Web

Als ich vor 4 Wochen diesen Blog begann, hatte ich zuvor schon mal recherchiert, wer denn bereits über die Gleimstraße 50 berichtet. Leider habe diese Momentaufnahme nicht dokumentiert. Ich bin mir jedoch sicher, dass die Anzahl der Suchergebnisse Ende Januar 2008 außerordentlich dürftig war.

Hier zunächst eine quantitative Übersicht zur Anzahl der Suchergebnisse:

 

gleim50

"gleimstraße 50"

google.de

15

31

msn.de

5

9

yahoo

30

14

 

Suchergebnisse zu Gleim50 bei Google

  • An erster Stelle steht ein PDF-Dokument bei immobilienscout24 mit Bildern zum Bauobjekt
  • Dann folgt gleich gleim50.com.  Hier wird eine Flash-Animation vorgeführt, die am Ende auf die Webseite von Herbert & Kohlmeyer Immobilien GmbH verlinkt, einem der Vertreiber.
  • An dritter Stelle findet sich wiederum immobilienscout24, mit einem Angebot zu einer der im Objekt Gleim50 vorgesehenen Gewerbeimmobilien. Angeboten wird ein "Laden" mit einer Fläche von 183 m² zum Preis von 403.040 EUR zuzüglich 4,76% Maklercourtage.  Als Baujahr wird 2008 angegeben, das angebotene Objekt soll ab 30.06.2009 verfügbar sein.
  • Es folgt dann der Eintrag der Firma Team Radke Immobilien, die ebenfalls in den Vertrieb involviert ist.
  • Dann wiederum Herbert & Kohlmeyer
  • Alles weitere kann man mehr oder weniger als den üblichen Google-Suchmüll bezeichnen

Suchergebnisse zu "Gleimstraße 50" bei Google

Die mit dieser Suche gefundenen Webseiten sind nahezu identisch mit denen der Gleim50-Suche, die Reihenfolge variiert. Neu in der Liste sind einige ausländische Immobilienseiten.

Suchergebnisse zu Gleim50 bei MSN

MSN listet an erster Stelle diesen Blog, gefolgt von den schon erwähnten Immobiliendienstleistern

Suchergebnisse zu "Gleimstraße 50" bei MSN

Auch bei dieser Suche listet MSN an erster Stelle diesen Blog, gefolgt von den schon erwähnten Immobiliendienstleistern.

Suchergebnisse zu Gleim50 bei Yahoo

 

Suchergebnisse zu "Gleimstraße 50" bei YahoO

Auch hier sieht man wieder die Immobiliendienstleister, dazwischen aber an 6. Stelle eine Notiz aus dem Jahr 1998 über eine ursprünglich geplante Kita.

Geplant war auch schon mal eine Kita

In der April-Ausgabe des Jahres 1998 der Stadtbezirkszeitschrift Vor-Ort war zu lesen:

Gestrichen

Das Bezirksamt hat in den letzten Wochen weitere Bebauungsplanverfahren eingestellt, mit denen in Privatbesitz befindliche Flächen für die Schaffung von Gemeinbedarfseinrichtungen gesichert werden sollten. In den meisten Fällen wird die Aufhebung der Aufstellungsbeschlüsse mit dem vor allem im Schul- und Kitabereich gravierend veränderten Bedarf begründet. So ist zum Beispiel auf den Grundstücken Straßburger Straße 6 - 13 und Saarbrücker Straße 25 - 35 nun kein Oberschulneubau mehr vorgesehen. Und auch eine auf den Grundstücken Gleimstraße 50/Ystader Straße 17 geplante Kita wird nicht benötigt. Mit der Aufgabe der Planziele entfällt auch die Notwendigkeit des Flächenankaufs durch das ohnehin finanzschwache Land Berlin.

Ob man das heute ebenso sieht ?

Dienstag, 22. Januar 2008

Und so sieht es dort aus

Weitere Fotos gibt es in Kürze.

Es tut sich was...

Als schon einige Zeit hier im Prenzlauer Berg nahe dem Falkplatz Lebender fallen mir Veränderungen der Umgebung häufig gar nicht so schnell auf. Das ist möglicherweise so eine Art Betriebsblindheit.
In diesem Fall war es jedoch anders. Das umzäunte, aber unbebaute Grundstück Gleim-/Ecke Ystarder Straße, lange Jahr eine Mischung aus exotischem Biotop und Müllhaufen, wurde aufgeräumt und gesäubert, die kleinwüchsigen Birken, das Holundergestrüpp, die leeren Flaschen - das alles verschwand und um so deutlicher waren die noch auf dem Grundstück befindlichen Schuppen oder was von ihnen übrig war, zu erkennen. Das fiel sofort auf.
Einige Zeit später, zum Ende des Jahres 2007, bemerkte ich zufällig, wie zwei, drei Arbeiter an einer Grundstücksecke ein Gerüst errichteten und Tags darauf stand sie da, die große Schautafel

GLEIM50